Hoher Sonnblick

Mit den Naturfreunden aus Ratten kam die Idee auf den Hohen Sonnblick zu gehen.

Also, morgendliche lange Fahrt ins Rauris nach Kolm Saigurn und gemütlicher Aufstieg zur Neubauhütte. Schon beeindruckend was vor 300 Jahren für Gold und Silber für ein Aufwand getrieben wurde. Nachdem es erst gut Mittag war, war klar, wie machen noch etwas am Nachmittag. Also mit leichtem Gepäck, weiterer Aufstieg in Richtung altes Knappenhaus, das Gebäude war riesig! Auch die anderen Gebäude von welchen nur mehr Teile oder Grundmauern zu sehen sind, waren ordentliche Burgen.

Vom Knappenhaus geht es auf die Fraganter Scharte und von dort auf die Herzog-Ernst-Spitze. Das man Schutt so hoch aufstappeln kann ;) immerhin 2933m also ähnlich dem Hohen Dachstein.

Der Abend in der Neubauhütte war super gemütlich, besonders erwähnenswert sind die Kochkünste der Wirtin, wie in einem Haubenlokal, echt lecker. Am Sonntag ging es früh raus in Richtung Hoher Sonnblick. Der Normalweg über die Rojacherhütte ist warm aber schön zu gehen. Nach kurzer Rast auf der Rojacherhütte geht es den Grat folgend mit einfacher Kletterei im 2. Grad schneefrei aufwärts bis 200m vor das Zittelhaus. Ein wirklich wunderbarer Aufstieg, die letzten Meter quert man den Goldbergkees. Am Zittelhaus gibt es eine ordentliche Rast mit Ausblick auf den Großglockner.

Anzumerken ist, das die Preise auf der Rojacherhütte wo grundsätzlich alles zu Fuß zugetragen werden muss (keine Seilbahn!) entsprechend hoch sind ist klar. Warum aber auf dem Zittelhaus die Preis trotz Seilbahn und quasi Hotelbetrieb der Massen geschmalzen sind, da fehlt dem einen oder anderen das Verständnis…

Nach der Rast folgt der Abstieg zur Rojacherhütte über den Kees im wadeltiefen Firn, weiter am Normalweg zur Neubauhütte, kurze Rast und Abstieg nach Kolm Saigurn. Wunderbar war er der Hohe Sonnblick, wir kommen wieder zum Schitouren gehen…