Steirerspur (Hohe Wand)

Nachdem wir im Sommer 2010 nicht auf schönes Wetter warten können, da wir sonst nie auf den Berg kommen, starteten wir trotz Schlechtwetter Vorhersage auf die Hohe Wand um uns die Steirerstur anzuschauen. Der Aufstieg erfolgte über den Springlessteig, 100m rechts vom Hubertushaus ist der Einstieg in die Steirerspur. Ab dem Einstieg geht es zuerst recht einfach ein schönes Stück abwärts. Aufgrund des heurigen Dauerregens (Frage, wann kommt heuer der Sommer?) rinnt das Wasser auch in den kurzen Regenpausen über die Wand. Es folgt eine Querung die zunehmend schrieriger wird und schliesslich in einer gut ausgesetzten Stelle ihren Höhepunkt findet. Der folgende Anstieg kann als Rutschpartie bezeichnet werden, der Felsen ist mit einem glitschigen Schleim überzogen. Den Erbauern des Klettersteiges dürfte das Problem bekannt sein und somit wurde ein Notausstieg, der mit Bohrhacken versichert ist, vorgesehen. Wer also kein Seil und Expresschlingen mit hat, hat 3 Möglichkeiten, - umkehren, - den glitschigen Aufstieg die vorgesehene Route entlang, oder - einen ungesicherten Querung über den Notausstieg?


Was lernen wir daraus? Im Sommer 2010 sollte man auch Klettersteigen der Schwierigkeit C immer mit Seil, Expresschlingen und Reverso ausgestattet sein ;)
Gesamt gesehen war es eine echt schöne Wanderung und wir werden die Steirerspur sicher wieder machen, sobald es aufgetrocknet hat...