Kletterhalle Linz

Wir nutzten die Gelegenheit der dieses Jahr in Linz statt findenden MRB Weihnachtsfeier, um am Samstag Nachmittag die Kletterhalle Linz zu besuchen. Laut Internet ist die Halle mit 2500qm Kletterfläche die Größte in Österreich.
Da der Martin im letzten Jahr wegen seiner verletzten Hand nie klettern war und wir zusammen noch nie eingestiegen sind, liessen wir es langsam angehen. Zuerst im 4., dann im 5. Grad am Toprobe. Nachdem wir die Routen ohne Probleme meistern konnten, suchten wir uns eine anspruchsvoller Herausforderungen. Wir entschieden uns für eine Route im 6. Schwierigkeitsgrad, wobei ich aber an einer sehr schönen Griffkombination trotz mehrmaliger Versuche immer wieder scheiterte. Die Details wurden bis spät in die Nacht bei Bier & Schweinbraten im Granit im besprochen.
Dabei haben wir auch beschlossen auf jeden Fall wieder einmal zusammen einzusteigen um unsere Technik zu verbessen.
Wie immer gibts die Bilder unter "unsere Bilder".

Südwand (Perchtoldsdorf)

Der Wettergott versorgt uns zwar heuer schon ab Anfang Dezember mit viel Schnee zum Tourengehen, nur irgendwie vergisst er dabei, dass wir auch schönes Wetter zum Berggehen brauchen.
Samstag Schneefall, Sonntag Sturm, also nix Schneeberg, sondern Schlechtwetterprogramm.
Wir, das sind die Iris, die Anita, ich und der Maximilian, der zwar von der Köpergröße noch ein Dreikäsehoch ist, aber beim Klettern am Toprobe schon zu den Großen gehört, besuchten wieder einmal die Südwand Kletterhalle in Perchtoldsdorf. Abwechselnd übernahm einer die Sicherung vom Maximilian, die anderen versuchten sich zuerst an den Toprobe Routen und später an den Vorstiegsrouten. Die Mädls konnten vom Vorstieg gar nicht genug bekommen, wobei sie feststellen das es wesentlich mehr Kick ist im Vorstieg zu gehen, als hinten nach am Toprobe.
Nach dem Motto "Übung macht den Meister" werden wir sicher bald wieder vorbeischauen. Fotos findet ihr wie immer rechts auf das Bild klicken, oder im Menü rechts auf "unsere Bilder" gehen.


City Rock & Südwand Kletterhalle

Um Hallenklettertechnisch auch mal aus der HTL in Neustadt rauszukommen, nutzen wir unser letztes Steiermark Wochenende um uns am Sonntag Nachmittag mal die Kletterhalle CityRock in Liezen anzusehen. Sehr beeindruckend, die haben da wirklich eine ganz neue Halle in beachtlichen Ausmass hingestellt. Florian, Anita und ich verbrachten einen wirklich netten Nachmittag. Die Kletterhalle selbst ist echt super, nur die Infrastruktur rundherum ist nicht so toll. Wer Umkleiderräume sucht, muss einmal quer durch die Tennis Halle, versperrbare Kästen sucht man sowieso vergebens. Also wer in Liezen klettern geht sollte schon in Klettersachen erscheinen.
Am 8. Dezember besuchten wir (Iris, Anita & ich) die Südwand Kletterhalle in Perchdoltsdorf. Die Halle ist auch komplett neu aber noch einmal um eine Nummer größer als in Liezen. Im Gegensatz zur CityRock ist auch die Infrastruktur rundherum super, nur das die Kasse der Kletterhalle nebenan in der Schwimmhalle mitgemacht wird, steht leider nirgends. Also, zuerst in die Schwimmhalle Karte kaufen, dann in Kletterhalle. An Feiertagen kann ich nur jedem raten wie wir bereits um 9:00 Uhr in der Halle zu sein, ab 12:00 Uhr war sie wirklich voll. Wir hatten trotzdem einen echt super Tag und werden sicher wieder mal reinfahren.

ÖAV Kletterkurs (HTL Halle)

Um die Kletterhalle des ÖAV in der HTL in Wiener Neustadt nutzen zu können besuchten wir im November den ÖAV Basis Hallen Kletterkurs. Über 5 Abende gab unser "Michi" das Beste um uns die Grundlagen im Hallenklettern beizubringen. Insgesamt waren wir 10 Teilnehmer: "da Hans", Thomas, Iris, Eva, Sylvia, Johannes, Rudi, Lisa, Anita & Hermann
Der Michi war immer sehr bemüht jedem seinem können entsprechend KnowHow und gute Tips zu vermitteln. Unterstützt wurde er abwechselnd vom Richard und Martina, ich denke wir sind eine echt lustige Truppe, die Mädls bremsten die Jungs immer wieder ein und lockern so den Kurs auf.


Fredsteig (Hohe Wand)


Beim letzten Abstieg von der großen Kanzel ist uns am Wandfuss Steig das Hinweisschild zum Fredsteig aufgefallen. Nach kurzer Recherche im Internet war klar, der kommt auf die Liste, der Wände die wir heuer noch machen wollen.
Nachdem für dieses Wochenende super Wetter angesagt war, war klar, Sonntag ist der Fred dran. Der Zeitumstellung sei Dank waren wir früh am Einstieg, super Temperatur nur seeehr windig war es.
Kurz vor unserem Einstieg kam noch eine "Wiener Seilschaft" und erkundigte sich ob wir schon soweit wären ... sie würden also ganz gerne vor uns einsteigen ... Naja, wir hatten es nicht eilig, nur diese Entscheidung sollte ich die halbe Wand bereuen. Nicht nur das sie vor uns extrem langsam waren (hängt wohl auch damit zusammen das sie bei jedem Stand endlos diskutierten wer den jetzt die nächste Seillänge den Vorstieg machen darf), nein ich hab noch keine Seilschaft so viel reden, jammern, schimpfen und diskutieren gehört.

Florian in der Steirerspur (Hohe Wand)

Nachdem der Florian am Burgstaller Klettersteig recht geschickt war, wollten wir am Wochenende in Neustadt auch was am Berg machen. Anita und ich wiederholten am Samstag Vormittag die Steirerspur, nachdem bei unserem letzten Besuch die Bedingungen wegen dem vielen Regen schlecht waren, waren sie diesmal herrlich. Deshalb wiederholten wir die Tour am Sonntag noch einmal. Der Anstieg erfolgte wieder über den Sprünglessteig. Die Steirerspur inklusive den beiden ausgesetzten Stellen kletterte Flo ohne Probleme, den Anstieg zurück auf die Platte erledigte er am Seil, so konnte er sich aufs klettern konzentrieren und ersparte sich so das umhängen des Klettersteigsets.
Gerhard und ich gingen dann noch zum Ausstieg des Wildenauer Steigs, kletterten den obersten Teil mit dem Wackelstein und der Höhle abwärts. Am Höhlenausgang bauten wir uns einen Abseilstand auf und seilten Direttissima zum Einstieg ab. Es folgte eine Wiederholung mit Aufstieg im Klettersteig und erneutem Abseilen.


Klettersteig Burgstall (Ennstal)


Beim letzten Besuch des Klettergartens in Burgstall stellten Anita & ich fest, dass wir, wenns Wetter mal nicht für den Grimming taugt, den Klettersteig durch die Burgstall Wand machen könnten?
Und weil der Florian auf der Kammspitze vom Klettern nicht genug bekommen konnte, durfte er mit.
Gleich zu Beginn, kurz nach der ersten Kletterstelle folgte eine etwas ausgesetzte Stelle, wo wir unseren Klettersteig Novizen sicher ist sicher ans lange Seil nahmen. Aber wir stellten schnell fest, das Seil ist nicht wirklich notwendig und so verzichteten wir nach den Leitern auf eine zusätzliche Seilsicherung. Ziemlich eigenartig und unerwartet war, es war Samstag Vormittag im Oktober, das Wetter war nicht so schlecht, vielleicht etwas frisch, aber wir waren alleine in der Wand. Keine Kletterer.

Völlerinpfeiler (ÖTK Hohe Wand)

Auch wenn der Herbst bezüglich Wetter nahtlos an den Sommer 2010 anschließt, waren wir trotzdem wieder einmal, wenigstens am Vormittag am Berg. Im Tal war es bewölkt, auf der Hohen Wand war es nebelig und es hatte 6 Grad, aber wenigstens trocken war es, insofern man heuer einmal davon sprechen kann. Unser Ziel war der ÖTK Klettergarten in der Völlerin, super zum Üben. Von 3- bis 9- alles nebeneinander, so konnten wir probieren, kombinieren, queren und uns beim Abseilen die schwierigeren Stellen noch einmal genau anschauen. Da sich der Nebel nicht lichten wollte und die Temperaturen beim Sichern alles andere als angenehm waren, waren wir zu Mittag schon wieder zu Hause. Aber wenn's Wetter besser wird, wollen wir wieder einsteigen.


Burgstall Kante & Obere Burgstallwand (Ennstal)


Wie schon länger geplant, besuchten wir dieses Wochenende den Klettergarten in Burgstall im Ennstal. Als Ausbilder gab uns Paul Sodamin (www.paul-sodamin.at), welcher uns wieder einmal ordentlich forderte, die Ehre. Zu Beginn früh morgens, gleich mal das Wichtigste: Standplatzbau & Abseilen über den Straßenüberhang, leider haben wir davon keine Bilder gemacht, aber wir werden das beim nächsten mal nachholen.
Anschliessend erfolgte der Aufstieg in einer 3er Seilschaft über die Burgstallkante. Wobei wir Aufgrund der Seilschaften vor uns immer wieder Zeit hatten, Details wie Standplatzbau mit Sanduhren, oder wie verwende ich einen Friend richtig und wo sind die Tücken beim Einsatz von Klemmkeilen durchmachen konnten.

Gaislochsteig & Alpenvereinssteig (Rax)

Also den Sommer 2010 kann man leider voll abhacken. Ständiger Wechsel zwischen 3 Wochen Regen am Stück & 3 Tage bei 35 Grad. Letzte Woche fassten wir den Plan diese Woche den Glockner zu machen, Mittwoch Anreise und Anstieg auf die Stüdlhütte, Donnerstag den Gipfel. Und was ist? Dienstag 1m Neuschnee & Dreckswetter... So können wir keine Gletscher queren, alle Spalten zugeweht, Sicht 0, folglich Tour abgesagt, den Rucksack wieder auspacken.
Naja, um den Frust trotzdem in Höhenmeter umzusetzen, erklommen wir, in Person Sepp und ich, trotz extrem wechselhaftem Wetter statt den 3700er einen 2000er, die Rax vom Höllental aus. Bezüglich Wetter, wie gesagt, Dreckssommer, wir hatten alles vom Schnee/Eisschauer, über Regen, Sturm und Sonnenschein. Der Anstieg erfolgte über das große Höllental zum Gaislochsteig. Beim Anstieg konnten wir einen Felssturz beobachten, sehr eindrucksvoll und gerumpelt hat es auch ordentlich. Der Gaislochsteig selber ist heuer, dank dem Wetter, eigentlich kein Klettersteig sondern eine Canyoning Tour. Mehrmals quert man Wasserfälle & Bäche, ich sag nur: feucht, rutschig & kalt.


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